Laut einem neuen Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) wird der Einsatz von Antibiotika in der tierhaltenden Landwirtschaft in den nächsten 15 Jahren um ein weiteres Drittel ansteigen.[1] Damit steigt auch die Gefahr für Antibiotikaresistenzen bei Menschen. Für Landwirte, das Gesundheitssystem und die Bevölkerung würde ein Zögern deutlich teurer werden, als jetzt die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. PETA fordert seit Jahren Ausstiegsprogramme für die Landwirtschaft und den Umstieg auf eine tierfreie, bio-vegane Landwirtschaft. Auch die FAO erkennt, dass tierhaltende Betriebe finanziell unterstützt werden müssen, um den dringend notwendigen Wandel einzuleiten.[2] Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA, kommentiert:
„Alleine in Deutschland werden jährlich über 500 Tonnen Antibiotika an qualgezüchtete Tiere in der Landwirtschaft verabreicht. Nur um die Ausbeutung ihrer geschwächten Körper maximieren zu können. Die qualvollen Haltungsbedingungen machen nicht nur die Tiere krank, sondern gefährden zunehmend die Gesundheit von Menschen rund um den Globus. Es braucht endlich einen Wandel hin zur tierfreien Landwirtschaft und zu veganem Ökolandbau. Das würde Milliarden Euro an Folgekosten sparen und zusätzlich unsere Ernährung und das Wohlergehen von Mensch, Tier und Natur sichern.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Julia Weibel senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
