Die aktuelle Jagdstatistik für Mecklenburg-Vorpommern erfasst für das Jagdjahr 2025/2026 insgesamt 264 tote Katzen und zwei Hunde. Die Statistik berücksichtigt neben Tieren, die von Jägerinnen und Jägern getötet wurden, auch im Straßenverkehr getötete Tiere. Nach Einschätzung des Landesjagdverbandes wurde die überwiegende Mehrheit jedoch im Rahmen der Jagd getötet. Angesichts der aktuellen Koalitionsverhandlugen zwischen SPD, Grünen und LINKEN fordert PETA ein gesetzliches Verbot der Abschüsse von Katzen und Hunden sowie eine landesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen. Die Tierrechtsorganisation hatte sich bereits am 7. Oktober mit entsprechenden Forderungen an die Verhandlungsteams der Parteien gewandt. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Über 200 getötete Katzen und zwei Hunde – diese erschreckende Bilanz zeigt, wie dringend Mecklenburg-Vorpommern ein modernes Landesjagdgesetz braucht. Es ist grausam und völlig unnötig, Katzen zu töten, nur weil sie sich zu weit von einem Haus entfernt haben. Damit verursachen Jägerinnen und Jäger unermessliches Leid – auch bei Familien, die verzweifelt auf die Rückkehr ihres geliebten Familienmitglieds warten. Abschüsse lösen das Problem heimatloser Katzen nicht – nur eine flächendeckende Kastrationspflicht für Freigängerkatzen kann ihr Leid nachhaltig eindämmen. SPD, Grüne und LINKE müssen jetzt Ländern wie Baden-Württemberg und NRW folgen und ein konsequentes Abschussverbot für Katzen und Hunde sowie eine landesweite Kastrationspflicht im Koalitionsvertrag verankern.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Peter Höffken senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
