Medienberichten zufolge hat der Verein Sankt-Victor-Bruderschaft Xanten auf seiner Herbstversammlung beschlossen, künftig keine Pferde mehr einzusetzen. PETA hatte sich Anfang Juli mit einem Appell für pferdefreie Veranstaltungen an die Schützenbruderschaft gewandt. Zuvor erhielt die Tierrechtsorganisation Hinweise von Augenzeugen, wonach eines der beiden Pferde, die die Kutsche des Königspaars bei der Veranstaltung am 5. Juli zogen, geschwächt erschien und dann zu Boden sank. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Die Mitglieder der Sankt-Victor-Bruderschaft Xanten haben mit dem Herzen entschieden und ein vorbildliches Zeichen für den Tierschutz gesetzt. Pferde bei Umzügen einzusetzen, ist immer mit Risiken für Menschen und Tiere verbunden. Wir appellieren nun erneut an den St. Sebastianus Schützenverein in Düsseldorf und den Schützen- und Heimatverein in Warendorf-Hoetmar, nachzuziehen. Denn dort sind bereits Pferde bei Umzügen zusammengebrochen und gestorben.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
