Zehn Paviane zur «Populationskontrolle» im Zoo Zürich getötet: PETA Deutschland kündigt Strafanzeige an

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Medienberichten zufolge wurden im Zoo Zürich zehn gesunde Dscheladas, auch Blutbrustpaviane genannt, aus «Platzmangel» getötet. Dr. Yvonne Würz, Biologin und PETAs Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche, kommentiert:

«Nach dem Primatenmassaker im Tiergarten Nürnberg im Sommer 2025 zeigt nun auch der Zoo Zürich, dass sich die Zoogemeinschaft scheinbar in ein regelrechtes Wildtierschlachthaus entwickelt: Sogenannte ‹Überschusstötungen› werden zunehmend offensiv betrieben und sollen wohl für alle Tierarten salonfähig gemacht werden. Nun trifft es immer häufiger auch Primaten – hochintelligente, soziale Tiere, die uns evolutionär besonders nahestehen. Fühlende Lebewesen sind keine ‹Bestände›, die sich bei Platzmangel einfach reduzieren lassen. Das Töten ‹unerwünschter› Tiere darf kein gesellschaftlich akzeptierter Teil des Zoobetriebs sein. Wir werden daher Strafanzeige erstatten.»

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Dr. Yvonne Würz senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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