Medienberichten zufolge findet das Volksfest „Rhein in Flammen“ dieses Jahr das letzte Mal in der Bonner Rheinaue statt. Aus Tier- und Naturschutzgründen soll das Feuerwerk diesmal deutlich kürzer gehalten sein. Im kommenden Jahr werde die Veranstaltung pausieren und 2028 mit neuem Konzept an den Start gehen. Anstelle von Pyrotechnik wolle die Stadt zukünftig beispielsweise auf Drohnen- oder Lichtershows zurückgreifen. Die Entscheidung ist Folge der Arbeit der Tierschutzvereine vor Ort. PETA hatte sich im Vorfeld ebenfalls an die Verantwortlichen gewandt, aber bisher keine Antwort erhalten. Björn Thun, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Die Entscheidung der Stadt Bonn, sich vom Feuerwerk bei ‚Rhein in Flammen’ zu verabschieden und künftig auf nachhaltigere Formate zu setzen, ist ein großartiges Signal für die Tiere und der richtige Schritt für die Zukunft. Spektakuläre Drohnen- und Lasershows sind keine Zukunftsmusik, sondern bringen schon jetzt weltweit Menschen zum Staunen – ganz ohne Tierleid. Andere Städte, Gemeinden und Feste sollten aufhören, Ausreden zu suchen sowie die Folgen von Feuerwerken kleinzureden, und stattdessen Verantwortung übernehmen. Wir appellieren an alle Veranstalter, Bonns gutem Beispiel zu folgen und Feuerwerke endlich durch tierfreundliche Alternativen zu ersetzen.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Björn Thun senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
