PETA-Unterstützerin konfrontiert TUI-Mitarbeitende wegen Verkauf von Tickets in Meeresparks beim TUI Rhodes Marathon

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Heute sorgte eine PETA-Unterstützende an der Startlinie des TUI Rhodes Marathons am Eleftherias Square in der Innenstadt von Rhodos für Aufruhr, als sie TUI-Mitarbeitende, die selbst am Marathon teilnahmen, zur Rede stellte. Dies ist die jüngste Aktion von PETA, mit der die Organisation den Reiseanbieter – Hauptsponsor des Marathons – dazu bewegen will, seine Verbindungen zu Meeresparks zu kappen, in denen Orcas und andere Delfine unter dem Vorwand der Unterhaltung gefangen gehalten werden.

„TUI stellt weiter Profit über das Leid, die Qualen und den vorzeitigen Tod von Meeressäugern“, sagt Ayshea Kelly, Aktionskoordinatorin bei PETA. „Wir fordern das Unternehmen auf, sofort seinen skandalösen Ticketverkauf für Meereszoos zu beenden, statt weiterhin Kapital aus der Ausbeutung der sensiblen Tiere zu schlagen.“

Orcas leiden in Gefangenschaft enorm

PETA weist darauf hin, dass Orcas in freier Wildbahn komplexe Beziehungen eingehen, bei der Nahrungssuche kooperieren und täglich bis zu 220 Kilometer im Ozean zurücklegen, während ihre Artgenossen in Meeresparks in unverträglichen Gruppen in beengten Becken untergebracht sind. Da sie jahrzehntelang in diesen Betongefängnissen gehalten und dressiert werden, um für Touristen Kunststücke vorzuführen, sterben viele weit vor Erreichen ihrer natürlichen Lebenserwartung.

Die meisten führenden Reiseunternehmen, darunter auch TUIs Konkurrent DERTOURJ, haben den Ticketverkauf in Delfingefängnisse bereits eingestellt. Die Unterstützung des berüchtigten SeaWorld in Orlando (Florida) sowie die Werbung für andere Meeresparks wie den Loro Parque auf Teneriffa (Spanien) durch TUI ist eine Blamage für die gesamte Reisebranche. Über 505.000 Menschen haben das Unternehmen ebenfalls aufgefordert, Meeresparks aus ihren Reiseangeboten zu streichen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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