Ab morgen ist der Hundeführerschein für Hundehaltende in Bremen verpflichtend. Menschen, die künftig einen Vierbeiner bei sich aufnehmen wollen, müssen einen solchen Sachkundenachweis vorweisen. PETA begrüßt die Entscheidung der Hansestadt. In einem Schreiben hat die Tierrechtsorganisation zudem heute die Ministerinnen und Minister der Länder, die bisher noch keine entsprechende Regelung haben, aufgefordert nachzuziehen. Björn Thun, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Wer ein Tier bei sich aufnimmt, muss dessen Bedürfnisse, Signale und Kommunikation kennen und sein Verhalten verstehen, um ihm dauerhaft gerecht werden zu können. Die Einführung einer verpflichtenden Sachkundeprüfung für Hundehaltende in Bremen ist ein wichtiger Schritt zu mehr Verantwortung im Umgang mit den Vierbeinern. Ein Hundeführerschein kann nicht nur Beißvorfällen vorbeugen, sondern auch nachhaltig Tierleid verhindern und Tierheime entlasten. Deshalb ist die bundesweit verpflichtende Einführung längst überfällig.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Das Bild von Björn Thun senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
