Einem Medienbericht zufolge musste die Feuerwehr am Montag in Frankfurt einen Vogel aus der Kunstinstallation „A Sky Full of Hope“ befreien. Mit einer Drehleiter konnte das Tier unverletzt gerettet werden. Bereits im August habe sich eine Krähe in dem über der Konstablerwache gespannten Netzen verfangen. Laut Künstlerin seien ihr Werk für Vögel ungefährlich. Noch bis 2029 soll die Installation dort hängen und nur in den Wintermonaten vorübergehend abgebaut werden. Die Stadt Frankfurt habe nach dem ersten Vorfall versprochen, mögliche Konsequenzen zu prüfen. Ob diese nach dem zweiten Fall nun gezogen werden, sei bisher unklar. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ‚A Sky Full of Hope‘ zur hoffnungslosen Todesfalle für Vögel wird. Es dürfen nicht erst Tiere verletzt werden oder qualvoll sterben, bevor gehandelt wird. Wir haben Oberbürgermeister Mike Josef deshalb heute aufgefordert, dem Tierschutz oberste Priorität einzuräumen und die Netzkonstruktion in die Frankfurter Festhalle oder eine andere geeignete Räumlichkeit zu verlegen. Kunstfreiheit ist kein Freibrief, das Leben von Tieren zu gefährden.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Das Bild von Peter Höffken senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
