Laut einem Medienbericht wurde am vergangenen Sonntagabend ein Hund am Marienburgpark, Ecke Parkstraße, in Monheim entdeckt. Das stark dehydrierte und abgemagerte Tier sei mit einer auffälligen pinken Leine an einer Laterne angebunden gewesen und habe einen Maulkorb getragen. Eine weitere Auffälligkeit sei eine markante Narbe über dem rechten Auge des Hundes. Er werde derzeit im Tierheim Hilden versorgt und sei auf den Namen Piet getauft worden.
PETA setzt Belohnung aus
Um den Fall aufzuklären, setzt PETA eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten, sich beim Tierheim Hilden unter der Telefonnummer 02103 54574 oder bei der Tierrechtsorganisation zu melden: telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail – auch anonym.
„Wir wollen aufklären, wer Piet an der Laterne angebunden und schutzlos zurückgelassen hat. Eine solche Tat kann bei den betroffenen Tieren schwere körperliche und psychische Leiden verursachen und darf nicht folgenlos bleiben“, so Lisa Redegeld, Fachreferentin bei PETA. „Wir hoffen auf zielführende Hinweise aus der Bevölkerung, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“
Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass das Aussetzen von Tieren laut Paragraf 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist und ebenso den Straftatbestand der Tierquälerei nach Paragraf 17 des Gesetzes erfüllen kann. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Das Tierschutzgesetz greift auch, wenn Halter die Tiere nicht artgerecht unterbringen und versorgen oder notwendige Hilfeleistung unterlassen.
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
