Termineinladung: Halloween-Horror in Dortmund – PETA Streetteam macht am Samstag mit Gruselparade auf Tierleid aufmerksam

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Für Tiere ist jeden Tag Horror: Am Samstag ziehen als gruselige Gestalten verkleidete Aktive des freiwilligen PETA Streetteams Dortmund durch die Innenstadt. Dabei treiben sie symbolisch eine Gruppe als Tiere verkleideter Menschen vor sich her, die Schilder mit der Aufschrift „Bitte hilf mir. Werde vegan“ tragen. Ein Sensenmann zieht einen als Tiertransporter gestalteten Bollerwagen mit der Botschaft „Für die Tiere ist jeden Tag Horrorshow“ hinter sich her. Bildschirme zeigen Szenen aus der Tierindustrie. Mit der schaurigen Parade machen die Aktiven darauf aufmerksam, dass für unzählige Tiere der wahre Horror Realität ist. Sie appellieren an alle Menschen, sich für eine vegane Lebensweise zu entscheiden.

Details zur Aktion:
Datum: Samstag, 31. Oktober 2026
Uhrzeit: 16:00 bis 17:30 Uhr  
Ort: Mönchenwordt, Ecke Westenhellweg, 44137 Dortmund
Kontakt vor Ort: Tim Werner (Den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her.)

„Für die meisten Menschen ist Halloween ein Tag voller Grusel und Spaß. Für Tiere in der Fleisch-, Milch- und Eierindustrie ist der Horror dagegen bittere Realität – und das an jedem einzelnen Tag“, so Streetteam-Leitung Tim Werner. „Mit unserer Aktion möchten wir zeigen, dass hinter jedem tierischen Produkt ein fühlendes Lebewesen steht und appellieren an alle Menschen, sich für eine rein pflanzliche Lebensweise zu entscheiden.“

Über 750 Millionen getötete Landlebewesen pro Jahr – wie tierlieb sind wir wirklich?

Allein in Deutschland werden jährlich über 750 Millionen Landlebewesen wegen ihres Fleisches, ihrer Milch oder ihrer Eier ausgebeutet und getötet. Um aus ihnen maximalen Profit zu schlagen, wird ihnen alles genommen, was ein artgerechtes Leben ausmacht: Viele werden enthornt, teils ohne Betäubung kastriert und ihnen werden meist die Schwänze oder die Schnabelspitzen abgetrennt. Im Schlachthof wird ihnen die Kehle durchgeschnitten – nicht selten mit nur unzureichender Betäubung, sodass sie langsam und qualvoll ausbluten [1]. Ganz gleich, ob „bio“ oder konventionelle Haltung: 100 Prozent der Tiere werden, lange bevor sie ihre mögliche Lebenserwartung erreichen, getötet.

Das PETA Streetteam Dortmund ist ein Verbund freiwilliger Unterstützender, die sich für die Ziele der Tierschutzorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

Quellen

[1] Deutscher Bundestag, Drucksache 17/10021: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Bärbel Höhn, Friedrich Ostendorff, Undine Kurth (Quedlinburg), weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 17/9824 – „Tierschutz bei der Tötung von Schlachttieren“.

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