Medienberichten zufolge will der Tierpark Neumünster nach Plänen der Stadt künftig vor allem heimische Wildtiere zur Schau stellen. Für mehrere der bislang dort eingesperrten „exotischen“ Tiere, darunter den 26-jährigen Eisbären Vitus, wird eine neue Unterbringung gesucht. Künftig sollen im Tierpark unter anderem Elche, Wisente und Luchse in Waldgehegen gehalten werden. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Für Eisbär Vitus und die anderen Wildtiere könnte die geplante Neuausrichtung endlich eine Chance auf ein besseres Leben bedeuten. Bei ihrem Umzug muss sichergestellt werden, dass sie nicht in fragwürdigen Privathaltungen oder anderen ungeeigneten Einrichtungen landen. Allerdings gehören auch heimische Wildtiere wie Elche, Wisente und Luchse nicht hinter Gittern – auch ein sogenanntes Waldgehege kann ihren komplexen Bedürfnissen nicht gerecht werden. Statt mit der weiteren Zurschaustellung von Lebewesen nur einen halbherzigen Schritt zu gehen, sollte der Tierpark künftig ausschließlich als Auffangstation für Tiere fungieren, die aus leidvollen Haltungsbedingungen gerettet wurden. “
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Peter Höffken senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
