Anfang April wurde ein Urlauber aus Bayern bei einer Schlangenvorführung in einem Hotel im ägyptischen Hurghada von einer Kobra ins Bein gebissen. Medienberichten zufolge ließ ein „Schlangenbeschwörer“ eine Schlange in die Hose des 57-jährigen Deutschen kriechen, die ihm dabei ins Bein biss. Der Mann zeigte daraufhin Vergiftungssymptome und starb anschließend in einem Krankenhaus. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Jeder Reisende muss wissen: Anbieter von Wildtiervorführungen agieren absolut skrupellos. Sie beuten die Tiere in ihrer Obhut gnadenlos aus und scheren sich nicht um die Sicherheit der Zuschauenden. Bei vermeintlichen Attraktionen wie Elefantenreiten, Tiger-Selfies oder ‚Schlangenbeschwörungen‘ werden Jahr für Jahr zahlreiche Menschen verletzt oder getötet. Leidtragende sind auch immer die Tiere, die für den Tourismus Gewalt und Zwang erfahren und oft verfrüht sterben.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Peter Höffken senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
