Außergewöhnliches Engagement für Stadttauben – PETA ernennt Gabriela Arnold und Hans Lutsch zu „Helden für Tiere“

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Salzburg / Stuttgart, 30. August 2018 – Ein Leben für den Taubenschutz: Hans Lutsch leitet den Verein ARGE Stadttauben Salzburg. Gemeinsam mit seiner Frau Gabriela Arnold engagiert er sich schon seit zehn Jahren mit ganzem Herzen und voller Kraft für den Taubenschutz. Kein Tag vergeht, an dem die beiden sich nicht für die Vögel einsetzen. Täglich sind sie unterwegs, um Tauben zu helfen und sie zu pflegen. Häufig wird das Paar zu Notfällen in Salzburg und der Umgebung gerufen, wenn verletzte oder kranke Tauben gefunden werden oder aus Gefahrenbereichen gerettet werden müssen. Die ARGE Stadttauben Salzburg setzt sich auch für die Kontrolle der Stadttaubenpopulation durch betreute Taubenschläge ein. Aufgrund ihres vorbildlichen Engagements für die Vögel zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA nun Gabriela Arnold und Hans Lutsch mit einer „Helden für Tiere“-Urkunde aus.
 
„Wir freuen uns sehr über diese wichtige Arbeit für die Stadttauben“, sagt Judith Pein im Namen von PETA. „Ohne den Einsatz von Gabriela Arnold und Hans Lutsch würden viele Tiere qualvoll sterben. Ihr Engagement für die Vögel ist wirklich toll und vorbildlich. Daher sind die beiden PETAs Helden für Tiere.“
 
Stadttauben sind häufig die Nachfahren von Zuchttauben oder so genannten „Brieftauben“. Etwa 40 Gramm Futter am Tag benötigt eine ausgewachsene Taube zum Überleben. In den Innenstädten finden die Körnerfresser nicht einmal einen Bruchteil der benötigten Menge, also essen sie hungrig alles, was als Abfall auf den Straßen landet. Dabei können sie sich mit den Füßen in Schnüren, Fäden oder Plastikteilen verfangen und sich verschnüren, bis ihre Zehen abgestorben sind. Tauben werden außerdem häufig Opfer von Giftköder-Anschlägen oder verletzen sich an Taubenabschreckungsvorrichtungen wie Spikes, Dornen, Klebepasten, Glasscherben, Stromdrähten, Netzen oder Spanndrähten. Unter diesen erbärmlichen Bedingungen überleben die Tiere selten länger als zwei Jahre, obwohl sie eine natürliche Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren haben.
 
Wie man tierschutzgerecht handelt und die Stadttaubenpopulation erfolgreich reduziert, demonstrieren bereits viele Städte, wie beispielsweise Augsburg, Aachen, Witten, Karlsruhe, Stuttgart, Erlangen, Wuppertal oder Esslingen. In betreuten Taubenschlägen können die Stadttauben gezielt angesiedelt und deren Vermehrung  kontrolliert  werden. Die Eier werden dort einfach gegen Gipseier ausgetauscht. Durch regelmäßige Fütterung werden die Tauben an diese Standorte gewöhnt und gebunden. So sind die Tiere nicht mehr gezwungen, in den Innenstädten nach Futter zu suchen. Ihr Allgemeinzustand verbessert sich deutlich und Krankheiten treten seltener auf. Tauben, die einen Heimatschlag haben, setzen auch dort ihren Kot ab, der regelmäßig entfernt werden kann.  
 

Gabriela Arnold und Hans Lutsch engagieren sich schon seit zehn Jahren für Stadttauben. / © ARGE Stadttauben Salzburg
 

PETAs „Helden für Tiere“-Urkunde / © PETA
 
Die Urkunde und das Foto stellen wir Ihnen gerne auf Nachfrage zur Verfügung.
 
PETA zeichnet regelmäßig Menschen für besonders tierfreundliches Verhalten aus.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Themen/Tauben
PETA50plus.de/Stadttauben-brauchen-unsere-Hilfe
 
Kontakt:
Thomas Lesniak, +49 711 860591-527, [email protected]

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