Landwirtschaftsministerium beschönigt Tierausbeutung: PETA fordert Minister Rainer auf, endlich richtige Schlüsse aus Dürrekrise zu ziehen und aus Tierhaltung auszusteigen – Expertin kommentiert

PETA Mitarbeiterin

Während Bundesminister Alois Rainer in der aktuellen Dürrekrise den Spitznamen „Minister Tut-nix“ erntet, lobt das Landwirtschaftsministerium (BMLEH) in einem jüngst veröffentlichten Beitrag auf seiner Webseite die vermeintlich hohen Tierschutzstandards in der deutschen „Nutztierhaltung“. Unerwähnt bleiben die katastrophalen Auswirkungen des ausbeuterischen und umweltschädlichen Wirtschaftszweigs. Beschönigt werden zudem die Qualen und der gewaltsame Tod, dem Millionen empfindsamer Lebewesen täglich ausgesetzt werden. Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA, kommentiert:

„Wenn das Landwirtschaftsministerium die millionenfache Ausbeutung und Tötung von Tieren schönreden muss, zeigt das: Echten Tierschutz gibt es in der landwirtschaftlichen Tierhaltung nicht. Jedes Jahr sterben in Deutschland Millionen Rinder, Schweine und Hühner noch in den Betrieben. Die notwendigen Kontrollen durch Amtsveterinäre bleiben bundesweit mangelhaft. Wo Tiere als Wirtschaftsgüter und Spielball von Innen- und Außenpolitik gelten, kann von Tierwohl keine Rede sein.“

PETA Mitarbeiterin

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Julia Weibel senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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