Laut einem Medienbericht wurde im brandenburgischen Wildau gestern ein „mobiles Schlachtfahrzeug“ vorgestellt, das das Töten von Tieren im Stall oder auf der Weide ermöglicht. So sollen die empfindsamen Lebewesen vor Ort in ein Fanggitter gesperrt, per Bolzenschuss betäubt und dann getötet werden. Anschließend soll die Leiche in den Transporter gezogen und abtransportiert werden. Das solle den Angaben zufolge Stress vermeiden. Auftraggeber Olaf Mahr spricht in dem Zusammenhang von der „humansten Art der Schlachtung“. Auch das Umweltministerium unterstütze dieses Projekt. Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA, kommentiert:
„Es ist erschütternd, wenn das Töten von Lebewesen in ihrer vertrauten Umgebung als ‚human‘ verkauft und mit ‚mehr Tierwohl‘ verbunden wird. Kein Tier möchte für menschliche Zwecke sterben oder mit ansehen, wie seine Gefährten gegen ihren Willen getötet werden – das Zuhause wird zum Tatort. Echte Empathie bedeutet, das Leben der Tiere zu achten und nicht, ihre Tötung zu legitimieren. Nur ein Ausstieg aus der Tierwirtschaft schafft echte Perspektiven für eine zukunftsorientierte Landwirtschaft ohne Tierleid.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Das Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
