Einem Medienbericht zufolge hat die Feuerwehr einen Kauz aus einem der Bärenseen in Stuttgart gerettet. Zuvor hatte sich die Eule mit einem Flügel in einer Angelschnur verfangen, die von einem Ast über dem Wasser herabhing. Der Vogel hielt seinen Kopf nur knapp über der Wasseroberfläche und stand offenbar kurz vor dem Ertrinken. Die über den städtischen Tiernotdienst alarmierten Einsatzkräfte konnten den Kauz retten und von der Angelschnur befreien. Anschließend wurde das Tier mit Sauerstoff versorgt und in eine Tierklinik gebracht. Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin und PETAs Fachreferentin für Fische und Meerestiere, kommentiert:
„Wir danken der unbekannten Person, die die Tiernotrettung kontaktiert hat und der Feuerwehr für ihr beherztes Eingreifen. Alle gemeinsam konnten so den Kauz in letzter Minute vor einem qualvollen Tod durch Ertrinken retten. Wer zulässt, dass Angelutensilien in einem Lebensraum für Wildtiere zur tödlichen Falle werden, trägt Mitverantwortung für solches Leid. Die Stadt Stuttgart darf nicht länger wegsehen und muss die Bärenseen jetzt als Schutzgebiet ausweisen. Nur so können Fische, Vögel und andere Wildtiere wirksam vor einem grausamen Tod durch Angelhaken und Schnüre bewahrt werden.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Dr. Tanja Breining senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
