Protest gegen Orca-Leid: PETA-Aktivistin konfrontiert TUI-Mitarbeitende beim Mallorca-Marathon

Palma de Mallorca / Stuttgart, 18. Oktober 2026 – Heute sorgte eine PETA-Aktivistin an der Startlinie des TUI Mallorca Marathons am Parc de la Mar für Aufmerksamkeit, als sie den teilnehmenden mehr als 500 TUI-Mitarbeitenden ein Schild entgegenhielt, auf dem stand: „Stop supporting Orca abuse. Drop marine parks!“. Dies ist die jüngste Aktion von PETA, mit der die Organisation den Reiseanbieter – Hauptsponsor des Marathons – dazu bewegen will, seine Verbindungen zu Meeresparks zu kappen, in denen Orcas und andere Delfine unter dem Vorwand der Unterhaltung gefangen gehalten werden.


„TUI stellt weiter Profit über das Leid, die Qualen und den vorzeitigen Tod von Meeressäugern“, so Ayshea Kelly, Aktionskoordinatorin bei PETA. „Wir fordern das Unternehmen auf, sofort seinen skandalösen Ticketverkauf für Meereszoos zu beenden, statt weiterhin Kapital aus der Ausbeutung der sensiblen Tiere zu schlagen.“

Orcas leiden in Gefangenschaft

PETA weist darauf hin, dass Orcas in freier Wildbahn enge soziale Bindungen pflegen, gemeinsam jagen und täglich bis zu 220 Kilometer schwimmen. In Meeresparks hingegen leben sie auf engstem Raum in künstlich zusammengestellten, oft unverträglichen Gruppen. Da sie jahrzehntelang in diesen Betongefängnissen gehalten und dressiert werden, um für Touristen Kunststücke vorzuführen, sterben viele weit vor Erreichen ihrer natürlichen Lebenserwartung. Die meisten führenden Reiseunternehmen, darunter auch TUIs Konkurrent DERTOUR, haben den Ticketverkauf in Delfingefängnisse bereits eingestellt. Die Unterstützung des berüchtigten SeaWorld in Orlando (Florida) sowie die Werbung für andere Meeresparks wie den Loro Parque auf Teneriffa (Spanien) durch TUI ist eine Blamage für die gesamte Reisebranche. Über 564.000 PETA-Unterstützende haben das Unternehmen ebenfalls aufgefordert, Meeresparks aus ihren Reiseangeboten zu streichen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

Mit einem Schild forderte eine PETA-Aktivistin beim TUI Mallorca Marathon TUI- Mitarbeitende auf, den Verkauf von Tickets für Meeresparks zu stoppen. / © PETA Deutschland e.V.

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