Interaktive Simulation macht die Perspektive ausgebeuteter Tiere erlebbar
Mit „When They Came For Us“ (dt. als sie kamen, um uns zu holen) präsentiert PETA eine immersive Virtual-Reality-Simulation, um Speziesismus hautnah zu erfahren. Passanten haben am Samstag auf dem Schlossplatz in Stuttgart die Möglichkeit, die KI-basierte Brille auszuprobieren. Mit ihrer Hilfe, findet sich der Nutzer in einem Raumschiff wieder; einer realitätsnahen, interaktiven, aber computergenerierten Umgebung. Dort wird er von furchteinflößenden Außerirdischen festgehalten, die den Menschen als minderwertig ansehen und sich berechtigt fühlen, ihn nach Belieben für ihre Zwecke auszubeuten. Der Entführte hat sieben Minuten Zeit, die Aliens zu überzeugen, ihm die Freiheit zu schenken. So entsteht ein einzigartiger Dialog mit einem Alien, das abhängig von den Aussagen des Spielers mit unbegrenzter Anzahl möglicher Ergebnisse antwortet. Im Anschluss stehen Aktive des freiwilligen PETA Streetteams für einen Austausch bereit.
Details zur Aktion:
Datum: Samstag, 17. Oktober 2026
Uhrzeit: 11:30 bis 13:30 Uhr
Ort: Herzog-Christoph-Denkmal, Schlossplatz Stuttgart
vor Ort: Nico Wolf (den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her.)
Für die Virtual-Reality-Brillen Meta Quest 2 & 3 kann das immersive Erlebnis kostenlos im Quest Store heruntergeladen werden. Hinter der Konzeption und Realisierung steht die Technologieagentur Demodern. „When they Came For Us“ hat den renommierten Lovie Award 2024 in der Kategorie „Best Innovation or Use of Technologies in AI,Web3 & XR“ gewonnen.
„Wir wollen dazu anregen, über den Umgang mit Tieren nachzudenken. Die VR-Brille macht es möglich, einen Rollentausch vorzunehmen“, so Streetteam-Leitung Nico Wolf. „Die Erfahrung hält den Spielern einen Spiegel vor und zeigt, wie es wäre von einer überlegenen Spezies ausgebeutet zu werden. Für Millionen Tiere ist das leider kein Spiel, sondern grausame Realität.“
Speziesismus – die Diskriminierung anderer Arten
Analog zu den Begriffen Rassismus und Sexismus beschreibt Speziesismus eine Form der Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen. Daneben wird auch zwischen verschiedenen Tierarten unterschieden: So empfinden viele Menschen Hunde und Katzen als Familienmitglieder und lehnen es ab. Sie zu halten, auszubeuten und zu töten, wie Schweine, Rinder oder Hühner. Trotzdem betrifft Speziesismus auch sogenannte Haustiere: Sie werden zur menschlichen Unterhaltung benutzt, oftmals unter tierschutzwidrigen Bedingungen (qual-)gezüchtet und wie Ware verkauft. Auch für Tierversuche werden sie missbraucht.
Das PETA Streetteam Suttgart ist ein Verbund freiwilliger Unterstützender, die sich für die Ziele der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.

Dieses und ein weiteres Bild können hier heruntergeladen und für die Berichterstattung verwendet werden.

Dieses und weitere druckfähige Motive stehen hier zum Download zur Verfügung. Den Videotrailer zur Experience finden Sie hier.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
