Ein Schluck Hundemilch gefällig? Von einem Hunde-Maskottchen begleitet, verteilt das freiwillige PETA Streetteam am Samstag in Kaiserslautern als „Hundemilchproben“ deklarierte Pflanzenmilch. Mit dieser Aktion machen die Aktiven darauf aufmerksam, dass der Konsum von Kuhmilch in keiner Weise natürlicher ist als Hundemilch. Denn egal von welchem Tier sie stammt – es handelt sich immer um Muttermilch, welche die Tiere nur produzieren, um ihre Neugeborenen zu versorgen.
Details zur Aktion:
Datum: Samstag, 25. Juli 2026
Uhrzeit: 11:30 bis 12:30 Uhr
Ort: Riesenstraße 2, 67655 Kaiserslautern
Demoaufbau: Begleitet von einem Hunde-Maskottchen verteilen Aktive „Hundemilchproben“. Weitere Aktive preisen die „Hundemilch“ mit Schildern an.
Kontakt vor Ort: Hannah Willems (Den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her.)
„Wer den Gedanken, Hundemilch zu trinken, befremdlich findet, sollte sich fragen, warum Kuhmilch als gesellschaftlich akzeptiert gilt“, so Streetteam-Leitung Hannah Willems. „Wer die Muttermilch von Kühen konsumiert, unterstützt ein System, das Müttern Jahr für Jahr ihre Kinder entreißt. In der Milchindustrie werden die Tiere in ein Leben voller Schmerzen und Leid gezwungen, das meist mit ihrem verfrühten Tod im Schlachthaus endet. Wir appellieren an alle Menschen, ausschließlich zu pflanzlichen Produkten zu greifen.“
Das Leid der Kühe in der Milchindustrie
In der landwirtschaftlichen Tierhaltung werden Kühe immer wieder zwangsbefruchtet, um den Milchfluss konstant hoch zu halten. Genau wie menschliche Mütter sind sie neun Monate lang schwanger und geben nur Milch, nachdem sie ein Kind zur Welt gebracht haben. Sie kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs und haben eine enge Bindung zueinander, die ein Leben lang bestehen kann. In der landwirtschaftlichen Tierhaltung wird ihnen dieses natürliche Bedürfnis jedoch verwehrt. Das Neugeborene wird Kuhmüttern bereits kurz nach der Geburt entrissen. Oft schreien die beiden tagelang nacheinander. Genau wie die Mutter endet das Kalb, sofern es die Strapazen überlebt, im Schlachthaus, meist verbunden mit einer qualvollen Mast und einem langen Transport.
Milchprodukte mit katastrophaler Umweltbilanz
Milchprodukte haben zudem erhebliche negative Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Butter ist sogar das klimaschädlichste Lebensmittel. [1] Ein Kilogramm Bio-Butter ist zehnmal klimaschädlicher als konventionelle Margarine. [2] Im Vergleich zu einem Liter Pflanzenmilch benötigt die Produktion eines Liters Kuhmilch die zwölffache Landnutzung und verursacht dreimal so viele Treibhausgasemissionen.
Das PETA Streetteam Kaiserslautern ist ein Verbund freiwilliger Unterstützender, die sich für die Ziele der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.

Dieses und ein weiteres Bild können hier heruntergeladen und für die Berichterstattung genutzt werden.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
