Termineinladung: PETA Streetteam verteilt am Samstag „Hundemilchproben“ in Stuttgart

Freiwillige PETA-Aktivisten bieten "Hundemilch" an.

Ein Schluck Hundemilch gefällig? Von einem Hunde-Maskottchen begleitet, verteilt das freiwillige PETA Streetteam am Samstag in Stuttgart als „Hundemilchproben“ deklarierte Pflanzenmilch. Mit dieser Aktion machen die Aktiven darauf aufmerksam, dass der Konsum von Kuhmilch in keiner Weise natürlicher ist als Hundemilch. Denn egal von welchem Tier sie stammt – es handelt sich immer um Muttermilch, welche die Tiere nur produzieren, um ihre Neugeborenen zu versorgen.

Details zur Aktion:

Datum: Samstag, 12. September 2026
Uhrzeit: 11:30 bis 13:30 Uhr
Ort: vor dem Milaneo, Mailänder Platz, 70173 Stuttgart
Demoaufbau: Begleitet von einem Hunde-Maskottchen verteilen Aktive „Hundemilchproben“. Weitere Aktive preisen die „Hundemilch“ mit Schildern an.
Kontakt vor Ort: Nico Wolf (Den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her.)

„Wer den Gedanken, Hundemilch zu trinken, befremdlich findet, sollte sich fragen, warum Kuhmilch als gesellschaftlich akzeptiert gilt“, so Streetteam-Leitung Nico Wolf. „Wer die Muttermilch von Kühen konsumiert, unterstützt ein System, das Müttern Jahr für Jahr ihre Kinder entreißt. In der Milchindustrie werden die Tiere in ein Leben voller Schmerzen und Leid gezwungen, das meist mit ihrem verfrühten Tod im Schlachthaus endet. Wir appellieren an alle Menschen, ausschließlich zu pflanzlichen Produkten zu greifen.“

Das Leid der Kühe in der Milchindustrie

In der landwirtschaftlichen Tierhaltung werden Kühe immer wieder zwangsbefruchtet, um den Milchfluss konstant hoch zu halten. Genau wie menschliche Mütter sind sie neun Monate lang schwanger und geben nur Milch, nachdem sie ein Kind zur Welt gebracht haben. Sie kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs und haben eine enge Bindung zueinander, die ein Leben lang bestehen kann. In der landwirtschaftlichen Tierhaltung wird ihnen dieses natürliche Bedürfnis jedoch verwehrt. Das Neugeborene wird Kuhmüttern bereits kurz nach der Geburt entrissen. Oft schreien die beiden tagelang nacheinander. Genau wie die Mutter endet das Kalb, sofern es die Strapazen überlebt, im Schlachthaus, meist verbunden mit einer qualvollen Mast und einem langen Transport.

Milchprodukte mit katastrophaler Umweltbilanz

Milchprodukte haben zudem erhebliche negative Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Butter ist sogar das klimaschädlichste Lebensmittel. [1] Ein Kilogramm Bio-Butter ist zehnmal klimaschädlicher als konventionelle Margarine. [2] Im Vergleich zu einem Liter Pflanzenmilch benötigt die Produktion eines Liters Kuhmilch die zwölffache Landnutzung und verursacht dreimal so viele Treibhausgasemissionen.

Das PETA Streetteam Stuttgart ist ein Verbund freiwilliger Unterstützender, die sich für die Ziele der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.

Freiwillige PETA-Aktivisten bieten "Hundemilch" an.

Dieses und ein weiteres Bild können hier heruntergeladen und für die Berichterstattung genutzt werden.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

Quellen

[1] Ökotest: „Rindfleisch nur auf Platz 2: Diese Lebensmittel sind die schlimmsten Klimakiller“. Online abrufbar unter: https://www.oekotest.de/essen-trinken/Rindfleisch-nur-auf-Platz-2-Diese-Lebensmittel-sind-die-schlimmsten-Klimakiller-_600836_1.html (09.09.2026)
[2] Fritsche, Uwe R.; Eberle, Dr. Ulrike (2007): „Treibhausgasemissionen durch Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln – Arbeitspapier“. Darmstadt/Hamburg: Öko-Institut e.V.

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