Zum „Weltstreunertag“ am 4. April erinnert PETA an rund zwei Millionen heimatlose Katzen, die in Deutschland täglich ums Überleben kämpfen. Während einzelne Bundesländer wie Niedersachsen oder Bremen Katzenschutzverordnungen erlassen haben, fehlt bis heute eine bundesweit einheitliche Regelung. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, kommentiert:
„Hinter der Zahl von rund zwei Millionen heimatlosen Katzen stehen individuelle Schicksale voller Hunger, Schmerzen und Angst. Viele Tiere leiden unter unbehandelten Krankheiten und Verletzungen, werden misshandelt und sind den ständigen Gefahren auf der Straße schutzlos ausgeliefert. Dieses Leid ist menschengemacht. Die Bundesregierung muss endlich Verantwortung übernehmen und eine bundesweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen einführen. Damit ließe sich die Zahl der Tiere, die in dieses Elend hineingeboren werden, deutlich verringern. Deutschland darf diese Seelen in Not nicht länger im Stich lassen.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Jana Hoger senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.