Mehrere Bundesländer kehren Zwangsschwimmtest an Ratten und Mäusen den Rücken – PETA zum Forced Swim Test
Laut Angaben der Landestierschutzbeauftragten Dr. Madeleine Martin wird der Forced Swim Test (FST) in Hessen nicht mehr durchgeführt. Auch Behörden aus Brandenburg und Bremen bestätigen, dass aktuell keine Tests stattfinden oder geplant sind. Beim FST werden Mäuse und Ratten in Wasserbehälter ohne Ausweg gesetzt und zum Schwimmen gezwungen. Forschende behaupten, aus dem Verhalten der Tiere Aussagen über depressionsähnliches Verhalten ableiten zu können. Diese Interpretation gilt längst als widerlegt. Julia Spänle, wissenschaftliche Beraterin im Fachbereich gegen Tierversuche bei PETA, kommentiert:
„PETA begrüßt die positiven Fortschritte in Hessen, Brandenburg und Bremen. Andere Bundesländer – und Deutschland insgesamt – müssen diesem Beispiel folgen. Weltweit wird anerkannt, dass der Forced Swim Test unwissenschaftlich und grausam ist. Es ist an der Zeit, dass die deutschen Behörden dies auch anerkennen und dafür sorgen, dass der Test nicht länger zugelassen wird.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Das Foto senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
