Tod durch Silvesterböller: Ralf Schumacher findet totes Reh – PETA erstattet Strafanzeige und fordert Feuerwerksverbot

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Ralf Schumacher hat am Neujahrsmorgen ein totes Reh gefunden. Die Schuld sieht der ehemalige Rennfahrer bei Mitarbeitern des Energieversorgungskonzerns RWE. Diese hatten laut Schumacher in unmittelbarer Nähe seines Hofes extrem starke Böller gezündet, was auch zu Panik bei anderen Tieren auf seinem Grundstück geführt habe. Am Dienstag hat PETA bei der Staatsanwaltschaft Köln Strafanzeige gegen die beteiligten Personen erstattet und Ralf Schumacher angeboten, sich künftig gemeinsam für ein Verbot von Feuerwerkskörpern einzusetzen. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA Deutschland e.V., kommentiert:

„Wir von PETA danken Ralf Schumacher, dass er den Fall öffentlich gemacht hat. Der tragische Tod eines schwangeren Rehs und die Panik der Pferde, Schweine und anderen Tiere auf Ralf Schumachers Grundstück machen eines ganz deutlich: Private Feuerwerke müssen endlich verboten werden! Denn leider ist dieser Vorfall nur ein Beispiel von Tausenden. Jahr für Jahr sterben rund um Silvester unzählige Tiere durch laute Knallkörper und Böller. Nicht nur viele unserer tierischen Mitbewohner in den Haushalten leiden aufgrund dieses Infernos unter unvorstellbarer Angst. Auch Wildtiere erschrecken sich buchstäblich zu Tode, verbrauchen wichtige Energiereserven oder erleiden Knalltraumata. Rehe und andere Tiere rennen aufgrund des ohrenbetäubenden Lärms voller Panik auf Fahrbahnen und verursachen schreckliche Unfälle. Vögel, von denen viele eine schlechte Nachtsicht haben, fliehen ängstlich aus ihren Nestern und prallen ungebremst gegen Hindernisse – oft sind sie sofort tot. Die Politik darf das Problem nicht länger ignorieren, sondern muss den Gebrauch von privatem Feuerwerk endgültig verbieten. Nur so können wir die Umwelt schützen und alle fühlenden Lebewesen vor massivem Leid und einem schrecklichen Tod bewahren. Wir hoffen, dass die für den Tod des Rehs verantwortlichen Personen durch unsere Strafanzeige zur Rechenschaft gezogen werden.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

PETA Mitarbeiterin Jana Hoger

Jana Hoger / © PETA Deutschland e.V.

Das Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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