Heute beginnt wieder das sogenannte Charity- Schlittenhunderennen „Baltic Lights“ auf der Ostseeinsel Usedom. Bis Sonntag müssen dort laut Veranstaltungswebsite 500 Huskies kilometerweit am Heringsdorfer Strand um die Wette laufen, während sie schwere Rollschlitten samt Mitfahrern ziehen. PETAs Fachreferentin für Tierische Mitbewohner, Annika Lewald, kritisiert die Veranstaltung scharf:
„Sogenannte Schlittenhunderennen wie das ‚Baltic Lights‘ sind immer mit massivem Tierleid verbunden: Die Huskys werden für die Rennen vor die Schlitten gezwungen, zu Höchstleistungen und oftmals darüber hinaus getrieben. Blutige Pfoten, Bänderrisse oder Überlastungserscheinungen sind dabei keine Seltenheit und werden billigend in Kauf genommen. Für die Teilnahme an Rennen und Trainingseinheiten werden die sozialen Tiere außerdem oft über viele Stunden in enge Boxen gesperrt und hunderte Kilometer weit transportiert. Auf Kommando sollen sie Leistungen erbringen, für die ihre Körper meist nicht ausgelegt sind. Was aus den Hunden wird, wenn sie einmal nicht mehr für die Rennen ‚taugen‘, ist nicht selten ungewiss. Charity-Events wie das ‚Baltic Lights‘ sollten das Leid von Tieren nicht als Unterhaltung verkaufen. Wir appellieren an alle Tierfreunde, die fragwürdige Veranstaltung zu meiden und sich grundsätzlich gegen Schlittenhundefahrten auszusprechen.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Das Foto senden wir auf Anfrage gerne zu.
