Am 14. August ist der neue Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer 100 Tage im Amt. Vor wenigen Tagen hat er sich selbst ein hervorragendes Zeugnis für die Periode ausgestellt. Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e.V., kommentiert:
„Alois Rainer verrät den Tierschutz: Die tierquälerische Anbindehaltung von Rindern will er beibehalten. Wölfe sollen bis 2026 ins Jagdrecht aufgenommen werden. Die kritische Bundestierschutzbeauftragte Ariane Kari wird entlassen – Nachfolgerin ist Silvia Breher, Ex-Geschäftsführerin eines Agrarverbands mit Verbindung zur Intensivtierhaltung. Von der Reduktionsstrategie für Tierversuche, die die Vorgänger-Regierung auf den Weg brachte, ist keine Rede mehr. Die 100-Tage-Bilanz ist beschämend und zeigt erneut: Der Tierschutz muss raus aus dem Agrarlobby-geprägten Landwirtschaftsministerium.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann

Das Foto senden wir auf Anfrage zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
