Weltweiter Tierversuchshandel: „Tierleid ist kein wissenschaftlicher Fortschritt“ – PETA zur ethischen und sicherheitstechnischen Problematik

PETA Mitarbeiterin

Im US-Bundesstaat Mississippi sind mehrere Affen, die für Tierexperimente in ein Labor gebracht werden sollten, nach einem Verkehrsunfall aus einem Transporter entkommen. Die Polizei ging fälschlicherweise davon aus, dass die Affen mit Covid und Hepatitis C infiziert seien und tötete die Tiere. Biotechnologin Sabrina Engel, Fachreferentin für den Bereich Tierversuche bei PETA Deutschland, kommentiert:

„Die Tötung der verängstigten Tiere zeigt erneut, wie problematisch der weltweite Affenhandel für Tierversuche ist – sowohl in ethischer Hinsicht als auch die allgemeine Sicherheit betreffend. Die Tiere leiden nicht nur in den Laboren, sondern schon bei ihrem Transport enorm. Zudem gefährdet der internationale Handel mit den Tieren die öffentliche Gesundheit – etwa durch das Risiko zoonotischer Krankheiten und potenzieller Pandemien. Forschung muss endlich vollständig auf tierversuchsfreie, moderne Methoden umgestellt werden – zum Wohle von Tierund Mensch.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

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Das Foto senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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