Vier Jahre Krieg, auch gegen Tiere: Mehr als 30.000 Tiere gerettet, 1.800 täglich versorgt, 12 Hektar sichere Zuflucht, zwei Kliniken und Rettungsteams im Dauereinsatz

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PETA und Animal Rescue Kharkiv erinnern an Schwierigkeiten und Errungenschaften

Vier Jahre Hilfe für Tiere im Krieg: Seit Russlands Invasion in die Ukraine am 24. Februar 2022 ist PETA Deutschland für Tiere im Land im Einsatz. Zusammen mit ihren lokalen Partnern von Animal Rescue Kharkiv (ARK) konnte die Tierschutzorganisation bisher mehr als 30.000 Tiere aus den stark zerstörten Ortschaften nahe der Front retten. Anlässlich des Jahrestages bittet PETA die Öffentlichkeit darum, die Not von Tieren und Menschen in der Ukraine nicht aus den Augen zu verlieren. Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland, und Igor Sobko, Leiter von Animal Rescue Kharkiv, über Hilfe und Hoffnung:

„In Kriegszeiten wird das alltägliche Leid derjenigen, die nicht in einem menschlichen Körper geboren wurden, um ein Vielfaches schlimmer, als es ohnehin schon ist. Viele Tiere werden schutzlos oder haben als Wildtier schon gar keine Chance, wenn Bomben in ihren Lebensraum einschlagen. Tiere sind im Krieg oft völlig auf sich allein gestellt, verhungern, erfrieren, sterben an Verletzungen. Eine beispiellos gute Zusammenarbeit zwischen dem Militär und ARK macht es möglich, dass angekettete Hunde, verlassene Ställe mit Kühen oder Pferden oder heimatlos gewordene Tiere gefunden und aus der Frontzone evakuiert werden können. Das ist harte und gefährliche Arbeit für die Retter von ARK, deren Leben bei ihren Einsätzen am seidenen Faden hängt und die nicht erst einmal mit zerbombten Autos von Evakuierungen zurückkamen.“ – Harald Ullmann, 2. Vorsitzender, PETA Deutschland

„Jeder Tag im Krieg zeigt uns die Härte dieser Realität – und gleichzeitig die Stärke, die entsteht, wenn man nicht aufgibt. Unsere Teams sehen unvorstellbares Leid, doch wir sehen auch Hoffnung: Tiere, die überleben, weil wir gemeinsam mit PETA nicht wegschauen. Diese Partnerschaft ist mehr als ein Projekt. Sie ist ein Versprechen, dass wir zusammenstehen – für jedes einzelne Leben, das auf uns angewiesen ist.“ – Igor Sobko, CEO, Animal Rescue Kharkiv

Mit PETA helps Ukraine entstand das größte karitative Projekt, das PETA Deutschland e.V. in seinen mehr als 35 Jahren aufgebaut hat. Dazu gehören zwei Kliniken und sichere Unterkünfte für 600 Katzen sowie für 1.200 Hunde. 140 Mitarbeitende geben täglich weit über ihre Belastungsgrenze hinaus alles für die Tiere.

Wir weisen darauf hin, dass die Statements auch in gekürzter Form verwendet werden können.

Eine Frau hält eine Katze auf dem Arm.
Ein mann in Tarnkleidung mit Helm und Zuch vor dem Mund hält einen Hund auf dem Arm.

Diese Fotos können Sie hier und viele weitere von Einsätzen, geretteten Tieren, Eindrücken aus der Klinik und dem Sanctuary hier herunterladen und für die Berichterstattung verwenden.

Ein Foto der Zitatgeber stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.

Gerne koordiniert die Pressestelle Interviews mit ARK (auch mit einer deutschsprachigen Rescuerin vor Ort) sowie mit PETAs Projektleitung. Ein Besuch des Projekts, der Tierkliniken und des Peace Sanctuarys in Charkiw kann organisiert werden.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen

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