Heute endete die Frühjahrssitzung der Innenministerkonferenz (IMK), die seit 17. Juni in Hamburg tagte. Erneut haben die Ministerinnen und Minister der Länder keinen konkreten Beschluss zu einem Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk gefasst. Obwohl auf der vergangenen IMK im Dezember in Bremen weitere Schritte angekündigt wurden, stand das Böllerverbot diesmal nicht auf der Tagesordnung. Björn Thun, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Die Innenministerinnen und -minister hatten die Chance, endlich ein klares Zeichen gegen das alljährliche Böllerchaos zu setzen – und haben sie erneut verstreichen lassen. Jahr für Jahr werden unzählige tierische Mitbewohner und Wildtiere durch Feuerwerk in Todesangst versetzt, verletzt oder sogar getötet, während die Politik weiterhin tatenlos zusieht und den Willen von Millionen Menschen ignoriert. Dieses Leid ist vorhersehbar, vermeidbar und nicht zu rechtfertigen. Jeder weitere Jahreswechsel ohne bundesweites Feuerwerksverbot ist ein politisches Versagen, für das die Tiere den Preis bezahlen.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Björn Thun senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
