Covid-19, Ebola, Vogel- oder Schweinegrippe: Rund zwei Drittel der gefährlichsten Infektionskrankheiten können zwischen Tier und Mensch übertragen werden. Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA, kommentiert zum Welt-Zoonosentag am 6. Juli:
„16 verschiedene Tierseuchen grassieren derzeit im Land. Die Ausbrüche finden mittlerweile ganzjährig und immer heftiger statt. Es handelt sich dabei um kein Naturereignis, sondern vor allem um das Ergebnis der ausbeuterischen Tierindustrie. Allein in Deutschland werden jedes Jahr über 750 Millionen Tiere in engen Ställen eingesperrt und bis aufs letzte ausgebeutet. Dauerhafter Stress schwächt ihr Immunsystem, gefährliche Krankheitserreger können so leichter entstehen und mutieren, durch lange Tiertransporte breiten sie sich zusätzlich aus. Seuchenabwehr allein reicht nicht. Es braucht endlich den Ausstieg aus der Tierwirtschaft.”

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Foto von Julia Weibel senden wir auf Anfrage zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
