Wie der Deutsche Jagdverband heute vermeldet, haben 2025 so viele Menschen wie nie zuvor einen Jagdschein erworben. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 18.423 Männer und Frauen hinzu. Eine Befragung zeige zudem, dass der Wunsch nach einem intensivem Naturerlebnis das wichtigste Motiv sei. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Tiere zu töten als intensives Naturerlebnis zu bezeichnen, ist Augenwischerei. Wer sich für die Natur interessiert, kann sich, ohne zu töten in Naturschutzverbänden engagieren und Kröten retten, Vogelkästen aufhängen oder Insektenhotels bauen. In Wahrheit geht es Jägern um den Kick, über Leben und Tod zu entscheiden. Während die Zahl der Jäger in Deutschland rasant auf die 500.000er-Marke zusteuert, werden die Wildtiere nicht mehr. Weil jeder Jäger bei der Pirsch Jagderfolge verbuchen will, geraten die Wildtierpopulationen zunehmend unter Druck. Die Jagdstrecken einiger Wildtierarten wie Feldhasen oder Wildtauben sinken tendenziell Jahren. Schon in der Vergangenheit wurden bestimmte Tierarten massiv bejagt, die heute vom Aussterben bedroht sind. Wer Natur und Tiere wirklich schätzt, engagiert sich für ihr Überleben.“
Das Statement kann auch in gekürzter Form verwendet werden. Ein Bild von Peter Höffken senden wir auf Anfrage zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
