Erschütterndes Video geht viral: Ein Pferd, dem ein Seil um den Hals gelegt worden war, wurde an einen fahrenden Pickup gebunden und gezwungen, fast 25 Kilometer über eine steile, kurvenreiche Betonstraße zu laufen, bis es völlig erschöpft zusammenbrach. Nach Veröffentlichung dieser Aufnahmen spürte PETA Asien das Pferd „Kabang“ auf einer nicht lizenzierten Ranch in der philippinischen Provinz Misamis Oriental auf. Das Team reiste umgehend in die Region. Mit den zuständigen Behörden veranlasste die Tierschutzorganisation Kabangs Rettung. In einem aktuellen Video berichtet PETA Asien von diesem Pferd, das wie ein Gebrauchsgegenstand behandelt wurde, aber nun liebevoll versorgt und respektiert wird.
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„Kabang musste durch einen Menschen, dem sein Wohlergehen gleichgültig war, unvorstellbares Leid ertragen. Doch nie wieder wird er gezwungen werden, hinter einem Fahrzeug herzulaufen oder Menschen auf seinem Rücken zu tragen“, sagt Jason Baker, Präsident von PETA Asien. „PETA wird auch weiterhin eng mit den Behörden zusammenarbeiten, um Tierquäler zur Rechenschaft zu ziehen. Wir appellieren an alle Menschen, Fälle von Tierquälerei zu melden, wenn sie diese beobachten.“
Kabangs beschwerlicher Weg in sein Für-immer-Zuhause
PETA versorgte Kabang zunächst mit dringend benötigten Schmerzmitteln und nahm mit Unterstützung der örtlichen Behörden das Pferd offiziell in ihre Obhut. Dem früheren Halter wurde lebenslang untersagt, Tiere zu betreuen. Anschließend stand PETA Asien vor einer großen Herausforderung: Kabang in ein spezialisiertes Pferdekrankenhaus in Batangas zu bringen. Eine von PETA organisierte tierärztliche Untersuchung ergab, dass das Pferd unter einer schweren Lahmheit, Hüftschmerzen und einer Entzündung der Hufe litt. Sein früherer Halter hatte nach dem Vorfall keinerlei tierärztliche Versorgung veranlasst. Nachdem sowohl Passagierschiffe für Fernreisen als auch Luftfrachtunternehmen den Transport eines Pferdes abgelehnt hatten, organisierte PETA einen Wagen mit Pferdeanhänger. Es folgte eine sechstägige Reise über Land und See von mehr als 1500 Kilometern mit zwei Fährüberfahrten. Das Team legte regelmäßig Pausen ein, damit Kabang grasen und sich ausruhen konnte. Im Pferdekrankenhaus in Batangas angekommen, erhielt er eine umfassende Behandlung seiner Verletzungen.
Heute führt Kabang ein ruhiges und sicheres Leben bei Dr. Steve Ternura, seinem Tierarzt, der ihn adoptierte, nachdem sie den weiten Weg zusammen gemeistert hatten.


Gerettet von PETA Asien lebt Kabang nun in seinem Für-immer-Zuhause bei Dr. Steve Temura.
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PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
