Die neue Saison steht kurz bevor – doch auf den Stadiontellern ist der Sieger bereits gekürt. Zum 16. Mal hat PETA in ihrem Stadien-Ranking das vegane Speisenangebot in den Fußballstadien der Bundesliga und der 2. Liga bewertet – erstmals nach einem weiterentwickelten Bewertungssystem, das auch die Stadionkapazität berücksichtigt. Nach Platz acht im Vorjahr rutscht die MHPArena des VfB Stuttgart auf Platz zwölf ab. Den Titel als vegan-freundlichstes Stadion 2026 sichert sich erneut der FC Schalke 04 mit der VELTINS-Arena.
„Fußball verbindet Millionen Menschen und immer mehr Fans legen Wert auf ein vielfältiges pflanzliches Speisenangebot im Stadion – egal, welches Team sie unterstützen. Unser Ranking zeigt, welche Stadien diesen Erwartungen bereits gerecht werden und wo noch Nachholbedarf besteht“, so Tobias Schalyo, Corporate Engagement Manager bei PETA. „Ein gutes veganes Angebot gehört längst zu einer zeitgemäßen Stadiongastronomie. Jetzt sind die Vereine gefragt, pflanzliche Gerichte für alle Gäste zur Selbstverständlichkeit zu machen.“
MHPArena spielt im oberen Mittelfeld mit
Auch wenn der VfB Stuttgart durch das neue Bewertungssystem aus der Top 10 der vegan-freundlichsten Stadien fällt, können sich die Schwaben mit einem Ranking-Score von 38,53 Punkten dennoch über eine gute Platzierung im oberen Mittelfeld freuen. Die MHPArena landet auf Platz zwölf. Bis zu 60.058 Fans können sich unter anderem auf doen doen Yufka, Currywurst, Falafel und verschiedene Sorten Kartoffeln freuen – natürlich alles rein pflanzlich!
Eine Übersicht aller veganen Speisen der teilnehmenden Vereine findet sich hier. Das pflanzliche Angebot speziell für den Gästebereich der Stadien ist hier zu finden.
Neues Bewertungssystem
Für das Stadien-Ranking 2026 hat PETA ihr Bewertungssystem weiterentwickelt. Dafür befragte die Tierrechtsorganisation die Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga zum veganen Angebot und erfasste in diesem Jahr zudem die Speisen im Gästebereich. Erstmals wurde auch die Stadionkapazität berücksichtigt. Die Platzierung basiert auf einem Ranking-Score, der sich aus zwei Faktoren zusammensetzt. Zu 70 Prozent floss die erreichte Gesamtpunktzahl des pflanzlichen Speisenangebots in die Bewertung ein. Die übrigen 30 Prozent ergeben sich aus der Anzahl der erreichten Punkte pro 10.000 Stadionplätze.
Die angebotenen Speisen wurden für die Bewertung zudem unterschiedlich gewichtet. Einfache Snacks wie Pommes frites oder Brezeln erhielten jeweils einen Punkt, höherwertige Gerichte wie vegane Burger, Hot Dogs oder Currywurst wurden mit jeweils drei Punkten bewertet. Chips, Eis, Popcorn oder Schokoriegel sowie Getränke wurden nicht berücksichtigt.


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PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
