Pferde sind keine Sportgeräte: Ab kommenden Dienstag, 11. August, findet in Aachen die Reit-WM statt. Dort werden Pferde unter anderem in den Disziplinen Springen, Dressur und Vielseitigkeit zu teils halsbrecherischen Aktionen gezwungen. PETA lehnt die Durchführung der Reit-WM-Wettbewerbe und den sogenannten Pferdesport generell ab, denn die Tiere werden in der Regel mit Druck und Gewalt dazu gebracht, die Parcours und Strecken zu absolvieren. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Aus freien Stücken würde kein Pferd bis zu viereinhalb Meter über einen Wassergraben oder anderthalb Meter über Stangen oder feste Mauern springen. Misshandlungen sind dabei keine Einzelfälle, sondern gehören zum System. Das muss aufgrund der immer länger werdenden Liste von Tierquälerei-Videos, sogar von bekannten Reitern und Reiterinnen, nun auch dem letzten ‚Pferdesport’-Fan klar sein. Angesichts der erzwungenen Leistungen der Pferde ist es absurd, von Sport zu sprechen, denn ein echtes sportliches Event basiert auf Freiwilligkeit.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Peter Höffken senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
