Altrich: Katzenmutter mit vier Babys nahe Tierheim ausgesetzt – PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise

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Tierquäler gesucht: Laut einem Medienbericht sollen Unbekannte am Sonntag, dem 4. Oktober, gegen 10:30 Uhr eine Katzenmutter und vier Katzenbabys in einer Transportbox nahe dem Eifeltierheim in Altrich zurückgelassen haben. Den Angaben zufolge stand die Box an einer Scheune. Mitarbeitende des Tierheims hätten einen BMW bemerkt, der auffällig schnell weggefahren sein soll. Daraufhin entdeckten sie die Tiere und nahmen sie in ihre Obhut. Die Polizeiinspektion Wittlich bittet um Hinweise unter 06571/9260 oder per E-Mail an [email protected].

PETA setzt Belohnung aus
Um den Fall aufzuklären, setzt PETA eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur rechtskräftigen Verurteilung der tatverantwortlichen Person oder Personen führen. Wer etwas beobachtet oder anderweitig mitbekommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei oder bei der Tierrechtsorganisation zu melden: telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail und auch anonym.

„Wir wollen helfen aufzuklären, wer die Katzenfamilie einfach abgestellt und damit ihren Tod in Kauf genommen hat. Eine solche Tat kann bei den betroffenen Tieren schwere körperliche und psychische Leiden verursachen“, so Monic Moll, Fachreferentin bei PETA. „Die verantwortliche Person hätte genug Verantwortungsbewusstsein zeigen und stattdessen das Tierheim um Hilfe bitten müssen. Die Katzen auszusetzen, ist tierschutzwidrig und muss bestraft werden.“

Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass das Aussetzen von Tieren laut Paragraf 3 des Tierschutzgesetzes verboten ist und ebenso den Straftatbestand der Tierquälerei nach Paragraf 17 des Gesetzes erfüllen kann. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Das Tierschutzgesetz greift auch, wenn Halter die Tiere nicht artgerecht unterbringen und versorgen oder notwendige Hilfeleistung unterlassen.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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