Bundeskabinett beschließt Nachhaltigkeits-Aktionsplan – PETA: „Wald stärken reicht nicht – Ausstieg aus der Tierwirtschaft muss her“  

PETA Mitarbeiterin

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Aktionsplan „Nachhaltigkeit für ein modernes und zukunftsfähiges Deutschland“ beschlossen. Laut Pressemitteilung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) solle die Nachhaltigkeit in Deutschland unter anderen durch Maßnahmen für klimaangepasstes Waldmanagement gestärkt werden. Warum für ein wirklich zukunftsfähiges Deutschland eine Agrarwende hin zur tierfreien Landwirtschaft dringend nötig ist, kommentiert Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft bei PETA:  

„Beim Thema Nachhaltigkeit sieht die Bundesregierung den Wald vor lauter Bäumen nicht: Auch ein gestärkter Wald kann die Folgen einer ressourcenintensiven Tierwirtschaft nicht ausgleichen. Solange dieses zerstörerische System unangetastet bleibt, fehlt dem Aktionsplan ein entscheidender Hebel für mehr Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz. Wer Deutschland wirklich zukunftsfähig machen will, muss deshalb den Ausstieg aus der Tierwirtschaft auf die politische Agenda setzen. Wenn Bundesminister Alois Rainer die Agrarwende hin zu einer tierfreien Landwirtschaft endlich vorantreibt, könnte daraus eine Nachhaltigkeitspolitik werden, auf die er tatsächlich stolz sein kann.“

PETA Mitarbeiterin

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Foto von Julia Weibel senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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