Erstmals kein Ponykarussell auf dem Oldenburger Kramermarkt – PETA begrüßt Fortschritt

Die Stadt Oldenburg hat PETA mitgeteilt, dass es auf dem heute beginnenden Kramermarkt erstmals kein Ponykarussell geben wird. Die Tierrechtsorganisation hatte 2025 in einem Schreiben an den bisherigen Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sowie die Fraktionen im Stadtrat appelliert, künftig keine Ponykarussells mehr zuzulassen. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:

„Endlich dürfen die Ponys in Oldenburg aufatmen. Kein Tier sollte stundenlang im Kreis laufen müssen, nur damit Menschen wenige Minuten Unterhaltung erleben. Wir hoffen, dass dieser Schritt von Dauer ist und eine endgültige Regelung beschlossen wurde. Gleichzeitig appellieren wir an den Betreiber des Ponykarussells, die Tiere an einen Lebenshof abzugeben und künftig auf tierfreie Attraktionen zu setzen.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Peter Höffken senden wir auf Anfrage gerne zu.

Gehört endlich der Vergangenheit an: Ponys laufen auf dem Oldenburger Kramermarkt stundenlang im Kreis (2025). / © PETA Deutschland e.V.

Das Bild kann hier heruntergeladen und für die Berichterstattung verwendet werden.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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