FEI schwächt „No-Blood“-Regel ab – PETA kommentiert

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Mit deutlicher Mehrheit hat die Generalversammlung der Fédération Equestre Internationale (FEI) am Freitag eine weitreichende Änderung der bisherigen „NO-Blood“-Regel beschlossen. Von insgesamt 82 stimmberechtigten Nationen stimmten lediglich 20 gegen die Änderung. Künftig dürfen Pferde weiterhin an Wettbewerben teilnehmen, selbst wenn Blut am Tier sichtbar ist – vorausgesetzt, eine tierärztliche Untersuchung bestätigt ihre Wettkampftauglichkeit. PETA USA und PETA Deutschland hatten im Vorfeld der Versammlung in einem Brief FEI-Präsident Ingmar de Vos aufgefordert, die bestehende Regel nicht zu lockern. Kathy Guillermo, Senior Vice President bei PETA USA, kommentiert:

„Wir kritisieren die Abschwächung der Blutregel durch die FEI – eine Entscheidung, die niemals hätte getroffen werden dürfen. Dennoch sind PETA und PETA USA erleichtert, dass die Lockerung auf den sogenannten Springsport beschränkt bleibt und in der Dressur nicht angewandt wird. Besonders wichtig ist, dass die nationalen Verbände aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Dänemark und Schweden gegen die Regeländerung gestimmt und sich damit geweigert haben, die bisherige Praxis zum Schutz der Pferde aufzugeben.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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