Tierrechtsaktivisten mit Bodypainting fordern WM-Fans auf, vegan zu leben
„Ein Treffer für Tiere, leb vegan!“ Mit dieser Botschaft wandten sich gestern rund zwei Dutzend Tierrechtsaktivistinnen und -aktivisten aus aller Welt an die Menschen vor dem ikonischen Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt. Bemalt in den Nationalfarben der Länder, die an der FIFA-Weltmeisterschaft teilnehmen, riefen sie dazu auf, durch vegane Lebensweise Tiere vor Leid zu bewahren. Mit dabei war die 36-jährige Offenburgerin Sophia Kunz. In Schwarz-Rot-Gold trat sie leicht bekleidet für die Rechte von Tieren weltweit an. Die Aktion fand zwei Tage vor der Eröffnungsfeier des Turniers in Mexiko-Stadt statt und ist eine gemeinsame Initiative von PETA und ihren internationalen Partnerorganisationen, Animal Heroes und Mexico Save Movement.


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„Ob Menschen oder andere Tiere, wir alle fühlen Freude und Angst und wollen frei von Unterdrückung sein“, so Sophia Kunz. „Heute können wir Gewinner für alle Tiere sein, indem wir unsere Denkweise ihnen gegenüber auf ‚nicht hier für mich‘ korrigieren und von nun an auf vegane Labels achten.”
Kühe schließen Freundschaften, Hühner bilden komplexe soziale Strukturen, und Schweine erkennen ihre eigenen Namen. Doch in der heutigen Fleisch-, Eier- und Milchindustrie werden diese Tiere unter schmutzigen und beengten Bedingungen gehalten und schließlich gewaltsam getötet.
Wer vegan lebt, verschont nicht nur jedes Jahr nahezu 200 Tiere, sondern fördert auch die eigene Gesundheit. Vegan lebende Menschen erkranken seltener an Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes und starkem Übergewicht. Darüber hinaus verringert eine vegane Lebensweise den persönlichen CO2-Fussabdruck erheblich, da die Tierhaltung zu den Hauptursachen von Wasserverschmutzung und Bodendegradation zählt. PETAs kostenloses Veganstart-Programm unterstützt alle, die auf eine vegane Lebensweise umsteigen möchten.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
