Jedes Jahr zahlreichen Tierkindern das Leben gerettet – PETA ernennt Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V. zu „Helden für Tiere“

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Hohenstein (Untertaunus) / Stuttgart, 26. September 2019 – Jedes Jahr legen Rehmütter im Mai und Juni ihren Nachwuchs im tiefen Gras ab, um ihn vor möglichen Gefahren zu schützen. Mähen Landwirte eine dieser Wiesen, haben die Rehkitze keine Chance, den scharfen Klingen zu entkommen. Die Rehkitzrettung Rheingau-Taunus e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie vor diesem schmerzhaften Tod zu bewahren. Hierbei setzt der Verein mit Sitz in Hohenstein tierfreundliche Vergrämungsmethoden sowie Drohnen mit Wärmebildkameras ein, die die Wiesen direkt vor dem Mähen überfliegen können. Durch letztere Methode können alle Rehkitze entdeckt und in Sicherheit gebracht werden. Für dieses tierfreundliche Engagement zeichnet PETA die Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V. mit einer „Helden für Tiere“-Urkunde aus.
 
„Jährlich werden unzählige Rehkitze durch Mähklingen qualvoll verstümmelt und getötet. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich die Freiwilligen der Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V. so leidenschaftlich für sie einsetzen und dadurch viele Qualen und Todesfälle verhindern. Sie sind wahrlich ‚Helden für Tiere‘“, so Dr. Yvonne Würz, Fachreferentin bei PETA.   
 
Hintergrundinformationen
Landwirte sind gehalten, den zuständigen Jäger zu informieren, bevor sie anfangen zu mähen, damit dieser entsprechende Vorkehrungen treffen kann. Dennoch werden in Deutschland jährlich etwa 100.000 Rehe durch Mähmaschinen schwer verletzt oder getötet. Der sogenannte Drückinstinkt der Jungtiere führt dazu, dass Rehkitze bei drohender Gefahr meist bewegungslos auf dem Boden verharren und auf ihre Tarnung vertrauen, statt zu fliehen. Tiergerechte und kostengünstige Vergrämungsmaßnahmen, wie flatternde Bänder oder Duftzäune, schrecken Rehmütter auf und führen dazu, dass sie ein besseres Versteck für ihren Nachwuchs suchen. Weitere Möglichkeiten sind der Einsatz von Hunden oder modernen Infrarotsensoren – den sogenannten „Wildrettern“ –, mit denen die Felder abgesucht werden können. Auch ein Drohnenüberflug wird immer mehr zur Selbstverständlichkeit.
 
PETA zeichnet regelmäßig Menschen für besonders tierfreundliches Verhalten aus. Die Urkunde wurde der Kitzrettung Rheingau-Taunus e.V. per Post zugestellt.
 
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Urkunde „Helden für Tiere“ / © PETA Deutschland e.V.
 
Die Urkunde stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung.
 
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Axel Lechtenbörger von der Kitzrettung Rheingau-Taunus mit der „Helden für Tiere“-Urkunde / Foto: Kitzrettung Rheingau-Taunus
 
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Die Arbeit der Kitzrettung Rheingau-Taunus / Fotos: Kitzrettung Rheingau-Taunus
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Maehtod
PETA.de/13-Rehkitze-bei-Maeharbeiten-verstuemmelt-und-getoetet
 
Kontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, [email protected]

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