Nach PETA-Anzeige: Angelpark Brede in Halver muss „500 Pfund – Angeln“ absagen

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Halver / Gerlingen, 30. Oktober 2013 – 500 Forellen gerettet: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. meldete dem Veterinäramt Märkischer Kreis vergangene Woche Verstöße im Vorfeld des für den 2. November angesetzten Event „500 Pfund- Angeln“ in Halver. Die Veranstalter planten, einen Teich des Angelparks mehrfach vor den Augen der Angler mit Regenbogenforellen zu besetzen. Ein rechtswidriger Vorgang – Fische müssen 18 Stunden vor dem Eintreffen der Angler eingesetzt werden, da der sogenannte „Angelzirkus“, das Einsetzen der Fische vor den Augen der Angler, verboten ist. Dem Angelpark-Betreiber wurden Auflagen erteilt, die er nicht erfüllen konnte. Die Veranstaltung wurde abgesagt.

„Wir freuen uns, dass das Veterinäramt Märkischer Kreis so schnell reagiert hat“, sagt Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „So konnte 500 Forellen das Leben gerettet werden.“

An Angelseen sind Verstöße gegen das Tierschutzgesetz an der Tagesordnung. Die Teiche werden speziell mit Fischen besetzt, der Umgang mit den Tieren wird in der Regel nicht kontrolliert. Oft fehlt die Betäubung, schlimmstenfalls lassen Angler die Fische einfach ersticken oder nehmen sie lebendig aus.

Aktuelle Studien von Sneddon, Braithwaite oder Segner belegen, dass Fische Schmerzen und Angst empfinden. Daher appelliert PETA auch an Angler, Wettangelveranstaltungen wie diese umgehend an die Organisation zu melden.

Weitere Informationen:
Fischen-Tut-Weh.de

Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, [email protected]

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