PETAs Stadien-Ranking 2025: 1. FSV Mainz 05 stürzt aus Königsklasse ins Mittelfeld ab – erstmals seit 2019 wird neben der 1. auch wieder die 2. Bundesliga bewertet

Die Saison 2024/25 ist in der Fußball-Bundesliga und 2. Bundesliga beendet, die Meister stehen fest – doch eine Entscheidung abseits des Rasens steht noch aus: Wer holt sich den Titel für das vegan-freundlichste Fußball-Stadion? Bereits zum 15. Mal hat die Tierrechtsorganisation PETA das Angebot veganer Speisen in den Stadien der Bundesliga bewertet – und erstmals seit 2019 auch die Clubs der 2. Liga unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Die MEWA ARENA des 1. FSV Mainz 05 kann ihr überragendes Ergebnis des letzten Jahres nicht halten und landet auf Platz zehn. Der Zweitligist FC Schalke 04 erobert sich die Tabellenspitze zurück.

„Im Spitzensport gewinnt eine gesunde, vegane Ernährungsweise zunehmend an Bedeutung – und damit auch im Profifußball. Unter anderem, weil sie eine schnellere Erholung nach intensiven Belastungen fördern kann“, so Steffen Lenhardt, Streetteam-Betreuer bei PETA. „Auch auf den Tribünen achten immer mehr Fans auf eine nachhaltige und tierfreundliche Verpflegung. Während einige Stadien der Bundesliga und der 2. Liga bereits mit gutem Beispiel vorangehen, besteht bei anderen Clubs noch deutlicher Verbesserungsbedarf.“

MEWA ARENA spielt im oberen Mittelfeld mit 

Punktgleich mit dem Stadion der Hertha BSC kann sich Mainz mit 21 Punkten den zehnten Tabellenplatz der vegan-freundlichsten Stadien sichern. Die Arena hat sich im Vergleich zum Vorjahr damit nicht nur um drei Punkte verschlechtert, sondern stürzt auch aus der Königsklasse (Platz drei in 2024) ins Mittelfeld ab. Fans können sich dort unter anderem auf wechselnde Suppen, Salat, Bratwurst und zwei Varianten an Loaded Fries freuen – natürlich alles rein pflanzlich!

Eine Übersicht aller veganen Speisen der teilnehmenden Vereine findet sich hier.

Die Bewertungskriterien

PETA hat die teilnehmenden Vereine zum veganen Angebot in den Stadien befragt und die Bewertung basierend auf der Rückmeldung vorgenommen: Dabei gab es für hochwertige vegane Speisen drei Punkte – dazu zählen beispielsweise Falafel-Wraps oder Nudel-Gerichte. Snacks wie Pommes frites oder Brezeln brachten den Vereinen je einen Punkt ein. Chips, Eis, Popcorn oder Schokoriegel wurden nicht berücksichtigt.

Die Motive stehen Ihnen für die redaktionelle Berichterstattung hier zum Download zur Verfügung.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen. Daneben wird auch zwischen verschiedenen Tierarten unterschieden: So empfinden viele Menschen Hunde und Katzen als Familienmitglieder und lehnen es ab, sie zu halten, auszubeuten und zu töten wie Schweine, Rinder oder Hühner. Trotzdem betrifft Speziesismus auch sogenannte Haustiere: Sie werden zur menschlichen Unterhaltung benutzt, oftmals unter tierschutzwidrigen Bedingungen (qual-)gezüchtet und wie Ware verkauft. Auch für Tierversuche werden sie missbraucht.

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  • Jana Fuhrmann
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