Einer Meldung der Polizei München zufolge hat ein Pferd der Münchner Polizei am Sonntagmorgen in München eine Frau verletzt. Als das Tier aus einem Transportanhänger geholt wurde, habe sich dieses aufgrund von akustischen Trommelgeräuschen erschrocken und stieß in der Folge mit einer Teilnehmerin einer Laufveranstaltung zusammen. Das 13-jährige Pferd Lancelot sollte im Englischen Garten im Rahmen der Veranstaltung eingesetzt werden. Die 27-jährige Läuferin wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, das Tier nach kurzer Zeit eingefangen. Einem Medienbericht zufolge ermittelt die Polizei gegen den Beamten, der Lancelot heraus gelassen hatte. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Dass vermeintlich trainierte Pferde bei Polizeieinsätzen, Festumzügen oder Kutschfahrten sich erschrecken und Unfälle verursachen, ist mittlerweile an der Tagesordnung. Der Vorfall im Englischen Garten zeigt einmal mehr, dass die sensiblen Fluchttiere nicht in den Polizeidienst gehören, sondern auf grüne Wiesen, wo sie mit Artgenossen spielen und einfach Pferd sein dürfen. Ihr Einsatz birgt unnötige Risiken und ist absolut unnütz, denn die Aufgaben können Menschen ohne die Tiere viel besser erfüllen.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Peter Höffken senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
