Dortmund / Stuttgart, 22. Juni 2026 – Trotz zahlreicher Proteste verkauft der Touristikkonzern TUI weiterhin Eintrittskarten und Reisen zu Meeresparks wie SeaWorld und Loro Parque. Um das Unternehmen endlich zu einem Umdenken zu bewegen, demonstriert das freiwillige PETA-Streetteam Dortmund am kommenden Samstag vor dem TUI ReiseCenter in Dortmund. PETA fordert das Unternehmen auf, sich anderen Reiseanbietern anzuschließen und nicht länger vom Elend der Meeressäuger zu profitieren.
Details zur Aktion:
Datum: Samstag, 27. Juni 2026
Uhrzeit: 13:00 bis 14:00 Uhr
Ort: Vor dem TUI ReiseCenter, Kuckelke 10, 44135 Dortmund-Innenstadt-West
Demoaufbau: Mit einem aufblasbaren, angeketteten Orca sowie Flyern macht das Streetteam auf das Leid der Tiere aufmerksam.
Kontakt vor Ort: Tim Werner (Den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her.)
„In Meereszoos sind Orcas und andere Delfine in kargen Betonbecken gefangen, statt weite Strecken durch die Ozeane zu schwimmen. Sie hören ständig Pumpengeräusche, laute Musik und den Lärm des Publikums und werden für Shows trainiert, damit die Kassen der Zoos klingeln“, so Streetteam-Leitung Tim Werner. „TUI muss erkennen, dass Mitgefühl wichtiger ist als Profit. Es ist höchste Zeit, sich verantwortungsbewusst zu zeigen und die Zusammenarbeit mit diesen Einrichtungen zu beenden.“
Orcas leiden in Gefangenschaft enorm
Im offenen Ozean können Orcas teils mehr als 200 Kilometer am Tag schwimmen, leben in engen Familienverbänden, spielen, lernen und geben ihr Wissen weiter. Jede Familie hat einen eigenen Dialekt. In Gefangenschaft hingegen sind sie in engen Betonbecken eingesperrt und werden oft in unnatürlichen Gruppen gehalten. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Meeressäuger sowohl psychisch als auch körperlich stark unter ihrer Gefangenschaft leiden. [1] Das führt häufig zu Angriffen, Verletzungen und sogar zum Tod der Tiere: Mehr als vierzig Orcas starben bereits bei SeaWorld, viele von ihnen im Kindes- und Jugendalter. Im Loro Parque auf Teneriffa starben seit 2021 vier Orcas, darunter die zweijährige Ula.
PETA informiert TUI seit Jahren über das Leid von Orcas und anderen Delfinen, die in Meereszoos eingesperrt sind und oft bereits in jungen Jahren sterben, und ruft das Unternehmen in Gesprächen, bei Aktionen und mit Petitionen auf, Delfinarien weltweit aus seinem Reiseangebot zu streichen. Zahlreiche Reiseunternehmen sind diesen Schritt schon gegangen, darunter DERTOUR, Airbnb und Club Med. Die meisten führenden Reiseunternehmen, darunter auch der Konkurrent Jet2holidays, haben ihre Werbung für Delfingefängnisse eingestellt. TUI verkauft immer noch Tickets für Delfinarien weltweit, darunter das berüchtigte SeaWorld in Orlando (Florida) und andere Meereszoos wie den Loro Parque auf Teneriffa (Spanien).
Auch Sarah Connor setzt sich mit einem eindrucksvollen Unterwasser-Motiv für die Freiheit von Orcas ein. Zudem forderte sie TUI anlässlich der Aktionärsversammlung letztes Jahr auf, die Geschäftsbeziehungen zu den Meereszoos zu beenden.
Das PETA Streetteam Dortmund ist ein Verbund freiwilliger Unterstützender, die sich für die Ziele der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.

Dieses und ein weiteres Foto stehen hier zum Download zur Verfügung.

Das Bild kann hier heruntergeladen und für die Berichterstattung verwendet werden.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
