Zur Kieler Woche präsentieren Martin Brambach und Christine Sommer neues PETA-Motiv: „Böllerverbot sofort!“ 

Foto von Christine Sommer und Martin Brambach als Statement gegen Böller.

Volksfeste im Sommer bedeuten Lärm, Rauch und grelle Lichter, vor allem wenn, wie zum Beispiel bei der beliebten Kieler Woche, wiederholt riesige Feuerwerke gezündet werden. Die Schauspieler Christine Sommer und Martin Brambach machen zusammen mit den Hunden Juri und Nala mit einem neuen PETA-Motiv auf die Gefahren von Feuerwerk aufmerksam – ein Thema, das nicht nur an Silvester relevant ist. Denn auch auf Volks- oder Traditionsfesten werden laute Raketen gezündet. Unzählige Tiere leiden unter dem Krach, den grellen Blitzen und den beißenden Gerüchen der explodierenden Feuerwerkskörper. Feuerwerke versetzen Tiere in Panik und Todesangst – immer wieder sind sie auch Auslöser tödlicher Zwischenfälle. 

Martin Brambach erklärt, warum für seine Frau und ihn ein Böllerverbot längst überfällig ist: „Wir haben seit dreieinhalb Jahren einen ganz tollen Mitbewohner, unseren Hund Juri. Seit wir Juri haben, ist mir klar geworden, was das Geböller mit Tieren macht: Juri wird aggressiv und bekommt Angst. Katzen, Pferde, Vögel und alle anderen Tiere haben auch Panik.“ 

„Wir hatten als Kinder Knallerbsen, die haben ein bisschen gezischt“, ergänzt Christine Sommer. „Heute hat man das Gefühl, man ist im Krieg – so heftig ist das Geböller. Wenn man einmal sieht, was das mit den Tieren macht, bricht es einem das Herz. Andere Länder machen es vor: In den Niederlanden zum Beispiel ist es verboten. Warum handelt die deutsche Regierung nicht endlich?“

Foto von Christine Sommer und Martin Brambach als Statement gegen Böller.

Das Motiv kann hier heruntergeladen und für die Berichterstattung verwendet werden. 

Eine Videobotschaft von Christine Sommer und Martin Brambach ist hier zu finden. 

Niederlande gehen mit gutem Beispiel voran 

Die Niederlande haben als eines der ersten Länder in Europa ein komplettes Böllerverbot für Privatpersonen eingeführt. Ab dem Jahreswechsel 2026/27 dürfen diese keine Feuerwerkskörper mehr zünden. Hintergrund des Beschlusses ist die eskalierende Gewalt an Silvester. Kommunale Feuerwerke bleiben weiterhin erlaubt. [1] 

Bevölkerung unterstützt mehreren Umfragen zufolge Feuerwerksverbot zum Jahreswechsel 

Den meisten Umfragen zufolge wünscht sich die deutsche Bevölkerung ein Feuerwerksverbot an Silvester. Von fast 25.000 Teilnehmenden des Meinungsbarometers MDRfragt im Dezember 2025 sprachen sich 61 Prozent für ein Böllerverbot aus – 81 Prozent davon gaben Tierschutz als Grund an. Eine zwischen dem 10. und 13. Januar 2025 durchgeführte, von PETA Deutschland beauftragte repräsentative INSA-Umfrage ergab, dass 58 Prozent der Deutschen ein generelles bundesweites Verbot von privatem Feuerwerk zum Jahreswechsel befürworten. Mehrere große Baumarktketten wie Hornbach, Globus Baumärkte, Obi und Bauhaus gingen mit gutem Beispiel voran und haben Silvesterfeuerwerk bereits ausgelistet.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

Quellen

[1] Spiegel.de (03.07.2025): Niederlande verbieten Silvesterböller. Online abrufbar unter: https://www.spiegel.de/ausland/niederlande-verbieten-boeller-ab-silvester-2026-2027-a-49a1046c-9c22-49e7-9452-387b0d7e5963. (11.06.2026). 

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