Teublitz: Kater erdrosselt – PETA bietet 1000 Euro Belohnung für Hinweise

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Teublitz / Stuttgart, 5. März 2020 – Suche nach Tierquäler: Medienberichten zufolge entdeckten Passanten am Montag in der Teublitzer Bahnhofstraße einen toten Kater, dessen Kopf in einer Schlinge steckte und an einem Zaun befestigt war. Ein unbekannter Täter hatte das Tier in der Nacht zuvor offenbar mit einem gelb-grünen Erdungskabel erdrosselt. Der grau-schwarze Kater war kastriert, etwa drei bis fünf Jahre alt und hatte keinen Chip, mit dem er identifiziert werden könnte. Die Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Der Katzenhalter sowie Zeugen können sich unter der Telefonnummer 09471-70150 bei der Polizei melden.
 
PETA setzt Belohnung aus
Um den Tierquäler zu finden, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die ihn überführen, aus. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.
 
„Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Sollte jemand den Kater tatsächlich mutwillig getötet und an dem Zaun befestigt haben, so muss er gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden. PETA fordert außerdem harte Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Wer wehrlose Tiere aus Spaß quält, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“
 
Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
 
Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
 
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
[1] Gespräch mit PETA Deutschland e.V., 2010.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower
PETA.de/tierische-Mitbewohner-Katzen
 
Pressekontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, [email protected]

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