Gar nicht sexy: Bill Kaulitz isst wieder Fleisch – PETA entzieht ihm Titel des „Sexiest Vegetarian“

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Stuttgart, 11. Oktober 2022 – Plötzlich nicht mehr sexy: Bill Kaulitz, Leadsänger der Band Tokio Hotel, Model und Synchronsprecher, darf sich ab sofort nicht mehr „Heißester Vegetarier Deutschlands“ nennen. PETA hat ihm den Titel nach 12 Jahren nun entzogen, weil er nicht vom Fleisch lassen kann. Obwohl der einstige Teenie-Schwarm über zehn Jahre lang Vegetarier war, sagte er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur Folgendes: „Ich liebe natürlich das ganze deutsche Essen. So Schnitzel und […] Weißwurst.“ [1] Bill verriet im Interview weiter, dass er schon seit zwei oder drei Jahren wieder Fleisch esse, aber gerne zu einer vegetarischen Ernährung zurückkehren würde.

„Eigentlich müsste es Bill Kaulitz als Tierfreund besser wissen“, so Silke Berenthal, Fachleitung für Celebrity Management bei PETA Deutschland. „Es gibt keinen Grund, tierische Produkte zu essen, denn alle Tiere in der landwirtschaftlichen Haltung sind fühlende Lebewesen, die in viel zu engen Ställen in ihren eigenen Fäkalien stehen müssen, gemästet und schließlich noch im Kindesalter blutig getötet werden. Bill spricht in seinem Interview davon, dass sein Fleischkonsum auch mit Kindheitserinnerungen verbunden ist. Diese Ausrede lassen wir nicht gelten, denn auch das traditionellste Gericht von Oma lässt sich heute ganz einfach und lecker mit pflanzlichen Alternativen ‚veganisieren‘. Lieber Bill, gerne unterstützen wir dich bei deiner Rückkehr zu einer tierfreundlichen Ernährungsweise! Unsere kostenlose PETA Veganstart-App macht den Übergang kinderleicht. Danach können wir dich gerne sogar zum ‚Heißesten Veganer‘ küren. Wie wär’s?“

Warum vegan?
Eine vegetarische Ernährungsweise streicht lediglich Fleisch vom Speiseplan, während eine vegane Lebensweise eine ethische Bewegung ist: Vegan zu leben bedeutet, Tiere nicht aufgrund ihrer Artzugehörigkeit zu diskriminieren oder auszubeuten. Dies schließt neben einer Ernährung ohne jegliche tierische Produkte auch ein, Tiere nicht für Bekleidung, zu Unterhaltungszwecken, als sogenannte Haustiere oder für Tierversuche zu missbrauchen.

Tierische Produkte: Umwelt und Tiere leiden
Die landwirtschaftliche Haltung von Tieren hat verheerende Auswirkungen auf unseren Planeten: Sie ist einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen, der Rodung von Wäldern, von verschmutzter Luft und Gewässern sowie vom Verlust der Biodiversität. Jedes Jahr werden weltweit rund 70 Milliarden Landtiere für unseren Konsum getötet – Fische nicht eingeschlossen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen. Daneben wird auch zwischen verschiedenen Tierarten unterschieden: So werden beispielsweise Schweine, Rinder und Hühner gequält und getötet, Hunde und Katzen hingegen liebevoll umsorgt.

[1] Frankfurter Allgemeine: Bill Kaulitz liebt Schnitzel: Wieder vegetarisch ernähren. Online abrufbar unter: https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/bill-kaulitz-liebt-schnitzel-wieder-vegetarisch-ernaehren-18375881.html (11.10.2022)

Weitere Informationen:
PETA.de/Themen/Ernährung
Veganstart.de
PETA.de/Klimawandel

Pressekontakt:
Valeria Goller, +49 711 860591-521, [email protected]

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