Medienberichten zufolge hat die Influencerin Alicia V. zusammen mit ihrem Mann in einem Waldstück bei Norderstedt vier Kaninchen ausgesetzt – wohl aus Überforderung. Die Tiere wurden bereits im August in dem Wald entdeckt. Drei Kaninchen wurden in das Tierheim in Henstedt-Ulzburg gebracht, ein Tier habe die Zeit im Wald nicht überlebt. Im November erhielten Mitarbeitende des Tierheims den Tipp, dass es sich bei den Kaninchen um die Tiere der Influencerin handeln könnte. Anschließend gab die Frau offen zu, dass ihre Familie die Kaninchen im Glauben, damit etwas Gutes zu tun, im Wald zurückgelassen habe und die Entscheidung bereue. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, kommentiert:
„Wer Tiere im Wald aussetzt, handelt nicht aus Unwissen, sondern übernimmt keine Verantwortung – und riskiert bewusst ihren Tod. Dieses Leid ist kein Einzelfall, denn unzählige Kleintiere werden als Kinderspielzeug angeschafft, vegetieren dann oftmals allein und in viel zu kleinen Käfigen dahin und werden bei Überforderung häufig wie Wegwerfware entsorgt. Das Aussetzen eines Tieres ist eine Straftat und im Fall der Influencerfamilie müssen dringend rechtliche Schritte folgen. Aus diesem Grund haben wir die zuständigen Behörden kontaktiert und ein Tierhalteverbot gefordert, das derzeit geprüft wird. Bis dahin appellieren wir an die Familie, ihre Hunde in fachkundige Hände abzugeben und nie wieder ein Tier nach Hause zu holen.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Das Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
