Im Schnitt zwei Pferde im Monat:Einer der dpa vorliegenden Statistik des internationalen Reitsportverbands Fédération Équestre Internationale (FEI) zufolge starben 2025 in den Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit 24 Pferde bei Turnieren. Dies bedeutet einen Anstieg von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem 15 Pferde ums Leben kamen. Nicht eingerechnet sind Pferde, die für Galopprennen ihr Leben lassen mussten. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert:
„Die 24 getöteten Pferde sind nur die Spitze des Eisbergs und ein trauriger Beleg dafür, dass der Pferdesport völlig außer Kontrolle geraten ist. Prügelnde Reiter und für Prestige und Geld zu Tode gerittene Pferde dominieren die Schlagzeilen. Die Dunkelziffer der im Training verletzten und getöteten Tiere sowie die Todesfälle in weiteren Disziplinen dürften ein Vielfaches der offiziellen Zahlen betragen. Wir fordern Bundesminister Alois Rainer auf, den Grausamkeiten im Pferdesport in Deutschland ein Ende zu setzen. Als erstes müssen die halsbrecherischen Parcours, über die die Tiere gezwungen werden, und Peitschenschläge verboten werden. Pferde dürfen nicht länger als Sportgeräte missbraucht werden.“
Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Das druckfähige Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.
