Mehr Schein als Sein: Grüne Woche in Berlin – PETA: „Wer Zukunft will, muss aus der Tierwirtschaft aussteigen“

PETA-Mitarbeiterin LisaK

Morgen startet die alljährlich stattfindende Grüne Woche in Berlin. Zum hundertjährigen Jubiläum gibt sich die Messe mit Tierschau erneut zukunftsorientiert. Warum sich landwirtschaftliche Tierhaltung und eine grüne Zukunft jedoch ausschließen, kommentiert Lisa Kainz, Agrarwissenschaftlerin und Fachreferentin bei PETA:

„Was auf der Grünen Woche als Zukunft der Landwirtschaft präsentiert wird, steht im Widerspruch zur Realität: Anbindehaltung, enge Ställe, Qualzuchten und das systematische Ignorieren wissenschaftlich belegter Tierbedürfnisse. Hinter den Messeständen und Werbeplakaten, die Hochglanz-Nachhaltigkeit inszenieren, überlebt die landwirtschaftliche Tierhaltung nur durch massiven Raubbau an Natur und Tier sowie durch hohe Subventionen. Wenn wir unsere Lebensgrundlagen wirklich nachhaltig erhalten wollen, braucht es einen klaren Kurswechsel hin zu tierfreier, ökologischer Landwirtschaft – und PETAs Ausstiegsplan aus der Tierwirtschaft zeigt anhand konkreter Schritte, wie dieser wirklich zukunftsorientierte Umstieg gelingen kann.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Das Bild der Zitatgeberin senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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