Ehrengarde beendet Einsatz von Pferden vor Kutschen beim Kölner Rosenmontagszug – PETA: „Schande für den Tierschutz, dass berittene Garden an Tierquälerei festhalten“

PETA Mitarbeiterin

Einem Medienbericht zufolge hat die Ehrengarde der Stadt Köln bekanntgegeben, beim kommenden Rosenmontagszug keine Pferde vor Kutschen und andere Wagen zu spannen. Ab spätestens 2028 sollen nur noch Traktoren vor den Gespannen zum Einsatz kommen. Das Traditionskorps erhoffe sich mehr Planungssicherheit. Beim diesjährigen Umzug wurden die Tiere aufgrund einer Unwetterwarnung vorzeitig von der Strecke genommen. Die sogenannten berittenen Garden sollen jedoch weiterhin bei den Umzügen zum Einsatz kommen. Jana Hoger, Fachreferentin bei PETA, kommentiert:

„Der Stopp des Pferdeeinsatzes vor Kutschen war längst überfällig, aber für die berittenen Pferde soll die Tierquälerei im Kölner Rosenmontagszug weitergehen. Für die sensiblen Fluchttiere sind grölende Menschenmassen, dröhnende Musik, fliegende Kamelle und dichtes Gedränge massiver Stress, der schnell gefährliche Panikreaktionen auslösen kann. Wer Pferde wirklich liebt, zwingt sie nicht zur Belustigung Hunderttausender in diesen Ausnahmezustand. Wir rufen den Veranstalter dazu auf, endlich allen Tieren die Torturen im Zug zu ersparen. Solange Pferde im Rosenmontagszug eingesetzt werden, bleibt der Tierschutz auf der Strecke.“  

PETA Mitarbeiterin

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann. Ein Bild von Jana Hoger senden wir auf Anfrage gerne zu.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden. Der Mensch wird hierbei allen anderen Spezies gegenüber als überlegen angesehen.

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